Burg Lichtenberg in Thallichtenberg
24. März 2009 von Mike
unter: Sehenswürdigkeiten
Ein Ausflug auf die Burg Lichtenberg belohnt jeden Besucher und Ausflügler mit einem Fernblick und einer Aussicht, die ihres Gleichen sucht.
Sie wurde im Jahre 1200 erbaut und gilt als uneingenommen, bis sie im Jahre 1799 durch ein Feuer schwer beschädigt wurde.
Seit dem bietet sich dem Besucher eine imposante Ruine für die man sich Zeit nehmen sollte, denn in einer Stunde hat man nicht alles gesehen.
Hat man die vielen Treppen des Bergfrieds hinter sich gebracht, erkennt man welche strategische Position diese Burg im Mittelalter inne haben mußte. Rund um schaut man auf die umliegenden Dörfer und Täler, Anhöhen und Hügel in der Ferne.
Heute findet sich in der Burg neben der damals vom Feuer verschont gebliebenen Burgkapelle eine Jugendherberge, die zum Musikantenlandmuseum wiederaufgebaute Zehntscheune sowie der eher moderne Bau des Umweltmuseums “Geoskop” mit einer sehr interessanten Mineralien- und Fossilienausstellung, in deren Mauern sich auch eine Forschungswerkstatt findet. Diese ist auch für Besucher ab fünf Jahre zugänglich für Expedition, Forschung und Präparation.
Auch ein Restaurant findet sich hoch oben auf dem Berg, der aber mit dem Auto ohne Probleme zu erreichen ist. In der Burg selbst empfiehlt es sich aber acht zu geben, denn der Boden wurde weitestgehend nicht versiegelt und man steigt fast im wahrsten Sinne über “Stock und Stein”, wobei eher über Stein als Stock.
Imposant – unterhaltsam – kurzweilig und lehrreich. Ein Besuch bei dem so mancher mit dem Gefühl geht, wieder kommen zu müssen.




